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Heute studieren, was morgen gefragt ist

Welcher Studiengang es sein soll und welche Berufsaussichten er bietet, sind Fragen, die vor allem Abiturienten beschäftigen. Laut der Studie eines Wirtschaftsforschungsinstituts, zur Lage auf dem Arbeitsmarkt, ist die Nachfrage nach Verwaltungsfachkräften, Lehrern, Ärzten und Ingenieuren nach wie vor hoch.

Zukunftsträchtige Studiengänge sind neben Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik auch Stadtplanung, Medizin, Jura oder Berufe wie Steuerberater und Lehrer. Lehrer im Sekundarbereich II mit beruflichen Fächern wie Wirtschaft, Recht und Verwaltung sind demnach besonders begehrt. Auch Studienfächer wie Sozialrecht eröffnen gute Jobaussichten.

Wissensvermittlung und soft skills

Bei vielen sozialen Diensten und Einrichtungen zeichnet sich mittlerweile bereits ein erhöhter Bedarf an gut ausgebildetem Personal für juristisch qualifizierte Leitungsaufgaben ab. Juristische oder sozialwissenschaftliche Studiengänge können ein Sprungbrett in große und zukunftssichere Märkte sein. Dabei spielt nicht nur die Wissensvermittlung, sondern auch immer mehr Schlüsselqualifikationen wie Problemlösungskompetenz, Beratungs- und Kommunikationsfähigkeit sowie Fremdsprachenkenntnisse und Teamfähigkeit eine entscheidende Rolle. Studiengänge mit einer hohen Praxisnähe können aktuelle Entwicklungen in der Praxis sofort in die Lehre einfließen lassen. Kontakte können geknüpft und Kompetenzen effektiver entwickelt werden, so zum Beispiel beim Studiengang „Urbanistik“ an der Bauhaus-Universität Weimar oder beim Bachelorstudiengang “Küsten- und Meeresmanagement” an der Van Hall Larenstein Universität in den Niederlanden.

Eigenes Potential erkennen

Auffällig ist natürlich, dass vor allem Ingenieurwissenschaften oder juristische Studienfächer Jobs mit Zukunftspotential bieten. Wer aber absolut nicht an Technik oder Jura interessiert ist, kann natürlich trotzdem das studieren, was ihm liegt. Generell haben Akademiker in jeder Branche gute Jobaussichten. Entscheidend ist, dass man sich neben seinem Studium schon früh orientiert und mittels Zusatzqualifikationen, Auslandsaufenthalten, Praktika oder Fremdsprachenkenntnissen die entscheidenden Schlüsselkompetenzen holt. Besser ist es, zu studieren, was einen begeistert, anstatt ausschließlich auf beruflichen Erfolg zu achten. So kann beispielsweise jemand, der Friedens- und Konfliktforschung studiert, sein fachspezifisches Know-How nicht nur in globalen Kontexten anwenden. Vor allem in den Bereichen Bildungswesen, Erziehung und Medien sind wissenschaftliche Erkenntnisse durch Friedenspädagogen sehr gefragt. Wichtig ist, dass man sich früh in seinem Bereich orientiert und auch mal über den eigenen Tellerrand hinausschaut.

 

Links, weitere Beratungsstellen:

Zukunft studieren: https://uni.de/zukunft-studieren

Heute studieren, was morgen gefragt ist: https://studieren.de/studium-mit-zukunft.0.html

Studiengänge mit Zukunft, Studienberatung: http://studiberatung.com/2009/10/studiengange-mit-zukunft/