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Abenteuer Auslandssemester in Südafrika

von Jennifer Giwi

Das Land an der Südspitze Afrikas ist nicht nur eines der spannendsten und vielfältigsten Länder dieser Erde, sondern auch eines der Traumziele der Deutschen: Lange Strände und Surfbuchten, Feucht- und Trockensavannen sowie von Schnee bedeckte Bergkuppen. Besonders Tourismus- und Hotelmanagement-Studierende kommen während eines Studienaufenthaltes in Südafrika auf ihre Kosten.

Ende Januar, dem heißesten Monat Südafrikas, beginnt das akademische Jahr. Südafrikanische Hochschulen bieten Studenten vier aufeinander aufbauende Abschlüsse, die sich an das Bachelor-Master-System anlehnen. Um in Südafrika zu studieren, braucht man neben Studienvisum und Auslandskrankenversicherung ein beglaubigtes Schulzeugnis und den Nachweis eines Sprachtests, zum Beispiel TOEFL.

Studieren am Kap

So bunt wie der Regenbogen sind auch die südafrikanischen Völkergruppen, was ihnen auch den Namen Regenbogennation einbrachte: Fast nirgendwo anders vermischen sich so viele unterschiedliche Kulturen. Obwohl es in Südafrika elf Amtssprachen gibt, kann man seine Englischkenntnisse vor Ort gut verbessern. Wer hier studiert, genießt nicht nur die einzigartige Möglichkeit, Afrika kennenzulernen, sondern kommt auch in den Genuß, seinen Geldbeutel zu schonen: Im Vergleich zu anderen englischsprachigen Studienzielen ist Südafrika günstig. Die Semestergebühren übersteigen in der Regel nicht 1.500 Euro und auch die Lebenshaltungskosten sind gering.

Südafrika ist auch das richtige Land, um viele Abenteuer zu erleben. Ein absolutes Muss ist eine Safari oder eine der vielfältigen Sportmöglichkeiten. Da Südafrika zu einem großen Teil von Wasser umgeben ist, gibt es auch ein großes Angebot an Wassersportarten. Wer lieber festen Boden unter den Füßen hat, kann sich im Nationalsport Rugby versuchen. Die südafrikanische Nationalmannschaft gehört zu den Besten weltweit. In Kapstadt werden nationale und internationale Rugby und Kricket-Tourniere ausgetragen. Nach wie vor gibt es in den Teams fast nur weiße und kaum farbige Spieler.

Gaststudenten können sich sicher fühlen

Wer den Südafrikanern unvoreingenommen begegnet, wird schnell Freunde finden –  unter Schwarzen, Weißen und den “coloureds” genannten Farbigen.

Südafrika ist ein Land voller Abenteuer und nach wie vor ein Land voller Gegensätze und Spannungen. Die Übergangsphase des Apartheid-Regimes zur Demokratie dauerte von 1990 bis 1994. Lange Zeit standen den Schwarzen nur drei Universitäten zur Verfügung. Mit dem Ende der Apartheid im Jahr 1990 begann die Gleichstellung der dunkelhäutigen Bevölkerung. Auch fast 30 Jahre später geht noch ein Riss durch die Gesellschaft. In den besseren Vierteln lebt vor allem die weiße Minderheit, die nur knapp ein Zehntel der Bevölkerung ausmacht, während in den Townships noch immer überwiegend Farbige leben.

Die sozialen Gegensätze sind vielfältig: Armut und Reichtum, verbreiteter Analphabetismus und Universitäten auf weltweitem Spitzenniveau, hohe Gewalt-/Kriminalitätsraten und der fantastische Reichtum der Natur. Die südafrikanischen Universitäten zählen zu den besten auf dem afrikanischen Kontinent. Nicht zuletzt deswegen erfreut sich ein dortiges Studium bei vielen Ausländern einer großen Popularität.

 

Links, weitere Beratungsstellen:

Studieren in Südafrika: www.studis-online.de/Studieren/Auslandsstudium/suedafrika

DAAD-Länderinformationen Südafrika: www.daad.de/laenderinformationen/suedafrika

Deutsch-Südafrikanische Juristenvereinigung: www.dsjv.org

Studieren in Kapstadt: www.kapstadt.de

Studieren an der Nelson Mandela Metropolitan University: www.magoo-international.com