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Neue Erfahrungen sammeln im Auslandspraktikum

Während eines Praktikums im Ausland kann man viele wertvolle Erfahrungen sammeln, es gilt dabei jedoch einige Dinge zu beachten. Neben einer guten Bewerbung und Fremdsprachenkenntnissen, hakt es nämlich oftmals an der Finanzierung des Auslandsaufenthaltes.

Mit einem Auslandspraktikum verbessert man nicht nur seine Fähigkeiten in der jeweiligen Landessprache, sondern auch seine interkulturellen Kompetenzen. Auch erfährt man wie der Berufsalltag in einem anderen Land aussieht, übernimmt beispielsweise qualitative Aufgaben im Unternehmen, knüpft wertvolle Kontakte, von denen man auch im späteren Berufsleben profitieren kann, und weckt das Interesse des potentiellen Arbeitgebers.

Glaubwürdige Bewerbung auch für ein Auslandspraktikum

Egal, ob man ein Orientierungspraktikum nach dem Abitur sucht, ein Pflichtpraktikum fürs Studium absolvieren muss oder einen ersten Eindruck vom Arbeitsleben gewinnen will – ein Praktikum im Ausland bietet mehr als nur praktische Einblicke in einen Beruf und dessen Arbeitsalltag. Wichtig ist, dass auch ein Auslandspraktikum nur mit einer glaubwürdigen und überzeugenden Bewerbung erfolgreich ist und es als freie Jobausschreibung gilt, die je nach Qualifikation besetzt wird.

Wie so oft gilt auch hier das Prinzip: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Es gibt zwar keine festen Fristen für die Bewerbung um ein Auslandspraktikum, doch je früher die Organisation beginnt, desto größer die Chance, dass man findet, wonach man sucht. In der Regel sollte man sich mindestens zwei bis drei Monate und höchstens ein Jahr vor Praktikumsbeginn bewerben. Da Englisch nach wie vor häufig von Arbeitgebern im Berufsleben gefordert wird, verwundert es nicht, dass die USA, England und Australien beliebte Länder für ein Arbeitspraktikum im Ausland sind. Die Dauer für ein Auslandspraktikum liegt in der Regel zwischen drei und sechs Monaten. Auch wenn die meisten Auslandspraktika vergütet werden, sind die Finanzen meistens knapp. Auslands-BAföG, Bildungskredit oder Stipendien wie beispielsweise das Erasmus-Programm können hier finanzielle Unterstützung bieten.

Wahl des Landes

Die passende Branche lässt sich nahezu in jedem Land finden. Daher ist vor der Branchenwahl entscheidend, sich zu überlegen, ob man in ein Land dessen Sprache man beherrscht geht oder ob man zusätzlich einen Sprachkurs belegen möchte. Fremdsprachenkenntnisse sind heutzutage bei den meisten Jobs Pflicht und viele Mitbewerber besitzen zumeist einen Fremdsprachennachweis. Herauszustechen wird da zunehmend schwerer. Ein Praktikum im Ausland kann deshalb, neben einem unvergesslichen Erlebnis, auch der geeignete Türöffner sein oder am Ende gar für eine neue Branche begeistern.

 

Links, weitere Beratungsstellen:

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) – Finanzierungsmöglichkeiten: www.daad.de/deutschland/promotion/doktoranden/de/14871-finanzierungsmoeglichkeiten

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAF): www.ba-auslandsvermittlung.de

Erasmus – ein spezielles Förderprogramm der Europäischen Union, das ein Auslandspraktikum innerhalb des europäischen Auslands unterstützt: eu.daad.de/de

Anbieter für Auslandspraktika im Vergleich: www.vergleich.org/auslandspraktikum

 

Du interessierst dich für ein Auslandspraktikum? Am 12. und 13. Mai kannst du dich auf der studyworld 2017 in Berlin bei den Ausstellern intrax oder der Meiji Academy persönlich über ein Praktikum im Ausland informieren.

Außerdem findest du im Programm am Freitag den 12. Mai die Präsentationen “Studium und Praktikum im Ausland mit dem europäischen Bildungsprogramm Erasmus+” des DAAD und “Internship in Japan – Your Journey starts here!” der Meiji Academy sowie am Samstag den 13. Mai die Präsentationen “Praktikum im Ausland. So läuft das – Fakten und Tipps” und “Sommerschulen und Praktika in Osteuropa” des DAAD.